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Maui Dolphin off ManukauSea Shepherd Legal und Earthrise Law Center haben Klage gegen das US-Handelsministerium, Heimatschutzministerium, Fischereiministerium und Finanzministerium eingereicht. Diese Behörden haben es versäumt, gesetzlich vorgeschriebene Maßnahmen zu ergreifen, um Importe aus neuseeländischen Fischereien zu verbieten, die das Aussterben des Maui-Delfins fördern. Die Klage wurde am 21.05.2020 im Namen von Sea Shepherd New Zealand und der Sea Shepherd Conservation Society eingereicht.


Der Beifang durch Stellnetz- und Schleppnetzfischerei hat zur Folge, dass weniger als 57 Maui-Delfine existieren. Während der Chinesische Flussdelfin vermutlich schon ausgestorben ist, gehört auch der Maui-Delfin mittlerweile zu den gefährdetsten Delfinen dieser Welt.

Wissenschaftler sind sich einig, dass der Beifang die größte Bedrohung für Maui-Delfine darstellt und dass „der vom Menschen verursachte Tod auch nur eines einzigen Tieres das Aussterberisiko für diese Art erhöht“. Dennoch werden in der neuseeländischen Fischerei nach wie vor Techniken eingesetzt, die jedes Jahr bis zu drei Maui-Delfine fangen.

Auch die USA spielen hier eine entscheidende Rolle: Als zweitgrößter Importeur neuseeländischer Meerestiere, die von Fischereien gefangen werden, die solche Fanggeräte und –techniken einsetzen, sind sie mitverantwortlich für die Auswirkungen, dieser 1,21 Milliarden Dollar schweren Industrie. Glücklicherweise verfügen die USA über ein Mittel, um Meeressäuger zu schützen, die durch Beifang in ausländischen Fischereien gefährdet sind: das Gesetz zum Schutz von Meeressäugern (Marine Mammal Protection Act kurz MMPA). Dieses Gesetz verlangt von US-Behörden, Importe ausländischer Fischereien zu verbieten, die den Beifang von Meeressäugern gemäß US-Richtlinien nicht verhindern. Es steht außer Frage, dass Neuseeland diese Richtlinien nicht erfüllt.

Da die US-Regierung es versäumt hat, aus eigenem Antrieb zu handeln, reichte Sea Shepherd im Februar 2019 einen Antrag auf Notfallregelung ein, mit dem gefordert wurde, dass die Regierung ihren Verpflichtungen gemäß MMPA nachkommt. Man entzog sich jedoch der Verantwortung und lehnte den Antrag ab.

„Es scheint höchst unwahrscheinlich, dass Neuseeland und die beschuldigten US-Behörden trotz Zusicherungen einen wirklich effektiven Plan vorlegen werden, der die Tötung von Maui-Delfinen durch Beifang stoppt“, sagte Brett Sommermeyer, Legal Director von Sea Shepherd Legal. „Sofern und solange das nicht geschieht, ist ein Importverbot aus neuseeländischen Fischereien, die für das Töten von Delfinen verantwortlich sind, unbedingt erforderlich – jeder Tag, der vergeht, bringt diese bedrohte Art dem Aussterben näher“, betonte Sommermeyer.






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