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Am 5. Oktober entdeckte Sea Shepherd auf der Website der Yemen Arabian Sea Port Corporation, dass das berüchtigte Wilderer-Schiff COBIJA im Hafen von Mukalla in der Republik Jemen als vor Anker liegend aufgeführt ist.


Die COBIJA, die früher unter dem Namen CAPE FLOWER fuhr, wurde bereits 2017 auf die schwarze Liste der Kommission für die Fischerei im Südostatlantik (SEAFO) gesetzt. Sie steht im Verdacht, illegale, unregulierte und undokumentierte Fischerei (IUU-Fischerei) auf den Antarktisdorsch im Schutzgebiet der Kommission für die Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (CCAMLR) zu betreiben.

Es wird angenommen, dass die COBIJA –vermutlich unter der Flagge des multinationalen Staates Bolivien fahrend – staatenlos ist und alle Registrierungsdokumente an Bord Fälschungen sind. Sollte sich Fracht an Bord befinden, handelt es sich sehr wahrscheinlich um Antarktisdorsche, die illegal im CCAMLR-Schutzgebiet gefangen wurden.

Es wird zudem vermutet, dass der wirtschaftliche Eigentümer der COBIJA in der spanischen Region Galizien ansässig ist, wie es übliche Praxis bei den Antarktisdorsch-Wilderern ist.

Captain Peter Hammarstedt mit Interpols Lila Ausschreibung für die THUNDER während OPERATION ICEFISH.

„Verbrechen, die vom illegalen Fischfang bis zur Fälschung reichen, gehören zu den gängigen Methoden dieser Wilderer. Sea Shepherd fordert die Republik Jemen auf, die COBIJA unter voller Ausschöpfung der Rechtsmittel festzusetzen, zu untersuchen und strafrechtlich zu verfolgen. Die jemenitischen Behörden sollten damit eine klare Botschaft senden, dass der Hafen von Mukalla nicht für das organisierte Verbrechen offen ist“, sagte Captain Peter Hammarstedt, Kampagnenleiter von Sea Shepherd.

Über die Operation Icefish

In den Jahren 2014/15 verfolgten die Sea-Shepherd-Schiffe BOB BARKER und SAM SIMON den berüchtigten Antarktisdorsch-Wilderer THUNDER, der mit einer Lila Ausschreibung von Interpol belegt war. Während ihrer zehnjährigen „Karriere“ als Wildererschiff hatte die THUNDER einen illegalen Gewinn von ca. 51 Millionen Euro erzielt.

Nachdem die THUNDER 110 Tage von Sea Shepherd verfolgt wurde, versenkte der Kapitän die THUNDER absichtlich, um alle Beweise an Bord zu vernichten. Der Kapitän und die Besatzung wurden von Sea Shepherd gerettet. Der Kapitän wurde später von Gerichten in São Tomé und Príncipe zu 3 Jahren Haft und einer Geldstrafe von 15 Millionen Euro verurteilt.

Einen Monat später enterte die Justizpolizei in der Republik Cabo Verde die zwei Wildererschiffe SONGHUA und YONGDING, nachdem sie von Sea Shepherd den Hinweis erhalten hatte, dass sie im Hafen von Mindelo vor Anker liegen. Die beiden Schiffe sind seitdem festgesetzt.

Im Jahr 2018 unterstützten Sea Shepherd und Fish-i Africa die tansanischen Behörden bei der Verfolgung von STS-50, einem staatenlosen Antarktisdorsch-Wilderer, der schließlich ebenfalls festgesetzt werden konnte.






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