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BeitragsbildMontag, 9. November 2020:  Am 29. Oktober enterten bewaffnete Soldaten der Marine Benins ein industrielles Schleppnetzschiff im Hafen von Cotonou. Das Schiff wurde festgesetzt, nach dem es in den Gewässern von Benin, Westafrika, illegal gefischt hatte.

Einige Nächte zuvor unterstützte die Sea-Shepherd-Besatzung an Bord der BOB BARKER bereits die beninischen Behörden bei der Dokumentation der Aktivitäten des Fischereifahrzeugs FADA 18, als es in einem Gebiet fischte, das den einheimischen Kleinfischern vorbehalten ist und das sich bis zu fünf Seemeilen vor der Küste Benins erstreckt.

Beninische Marine bereitet sich vor an Bord der FADA 18 zu gehen. Foto: Tara Lambourne/Sea Shepherd.
Die FADA 18 wurde beim Fischen knapp außerhalb des Naturschutzgebiets Bouche du Roi entdeckt. Dieses Reservat ist voll von Mangroven und Lagunen, die für die Fischbestände von entscheidender Bedeutung sind. Es ist Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Mono, in dem fast zwei Millionen Menschen in Benin und Togo leben. Das Reservat ist besonders reich an biologischer Vielfalt, da es sich in einem Wildtierkorridor befindet, der von wandernden Thunfischen und Buckelwalen frequentiert wird.

FADA 18 fischt in einem geschützten Gebiet. Foto: Alice Gregoire/Sea Shepherd.
Das Naturschutzgebiet Bouche du Roi schützt mehrere vom Aussterben bedrohte Arten, die auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) stehen.

Vor fast einem Jahr unterstützte Sea Shepherd die beninischen Behörden bei der Festsetzung von vier Schleppnetzschiffen in derselben Region. Drei dieser Schleppnetzschiffe wurden in den geschützten Gewässern des Naturschutzgebiets abgefangen.

Beninische Marine nähert sich der FADA 18 in einem Beiboot der BOB BARKER. Foto: Tara Lambourne/Sea Shepherd.
Die erfolgreiche Festsetzung von FADA 18 markiert die Fortsetzung gemeinsamer Patrouillen auf See zwischen der beninischen Marine und Sea Shepherd unter der Führung von Maxime Ahoyo, dem Kommissar für maritime Angelegenheiten von Benin.

„Während Regierungen auf der ganzen Welt aufgrund der COVID-19-Pandemie ihre Programme zur Überwachung und Kontrolle der Fischerei einschränken, setzt die Regierung von Benin ihre Patrouillen auf See fort. Die maritime Kommission verstärkt sogar ihre Bemühungen zur Bekämpfung der illegalen Fischerei“, sagte Julian McGale, Kapitän der BOB BARKER.

Beninische Marine an Bord der FADA 18. Foto: Tara Lambourne/Sea Shepherd.
Im Jahr 2019 schloss sich die Regierung von Benin mit Sea Shepherd für die OPERATION GUEGOU („großer Thunfisch“) zusammen, um die Fischereikriminalität im Golf von Guinea mit der Sea-Shepherd-Crew und der lokalen Nichtregierungsorganisation Eco-Benin zu bekämpfen. An Bord der BOB BARKER unterstützten Strafverfolgungsbeamte bei der Bekämpfung illegaler, unregulierter und undokumentierter Fischerei (IUU-Fischerei).

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Benin war die vierte Regierung im Golf von Guinea, die eine Partnerschaft mit Sea Shepherd einging und die sich damit den wachsenden Bemühungen anschloss, die IUU-Fischerei in der Region durch gemeinsame Patrouillen auf See zu stoppen.

Beninische Marine an Bord der FADA 18. Foto: Tara Lambourne/Sea Shepherd.
Seit 2016 arbeitet Sea Shepherd auch mit den Regierungen von Gabun, Liberia, São Tomé und Príncipe, Tansania, Namibia und Gambia zusammen, um die Fischereikriminalität zu bekämpfen, indem den afrikanischen Küsten- und Inselstaaten zivile Hochseepatrouillenboote zur Verfügung gestellt werden. Damit können die Behörden Fischereivorschriften und Naturschutzgesetze in ihren Hoheitsgewässern durchsetzen. Bisher haben die einzigartigen Partnerschaften zur Festsetzung von 55 Schiffen wegen illegaler Fischerei und anderer Fischereikriminalität geführt.




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